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Ich werde oft gefragt, woher die Ideen für meine Skulpturen und Bilder stammen.
Ein Lieblingsspruch meiner Großmutter lautete:
"Wo Menschen sind, da menschelt es."
Und genau das fasziniert mich noch heute.
Es menschelt in all meinen Bildern und Skulpturen.
Die kleinen, liebenswerten "Unschönheiten" am Menschen sind es, die mich bewegen -
die kleinen Unebenheiten, die heute nur allzu oft
durch "Schönheitsoperationen" wegretuschiert werden.
Meine Horror-Vorstellung:
Eine Welt mit lauter "gleichschönen", charakterlosen Menschen
und damit der Verlust interessanter und unverwechselbarer Individuen.
Die einzigartigen, unvergleichbaren und liebenswerten
"kleinen Macken" sind es, die ich versuche mit Leben zu füllen.
Ich bin's, Ulrike Merz.
Ich lebe und arbeite gern in Oberstaufen/Allgäu.
An der Verbesserung meiner handwerklichen Fähigkeiten
waren viele Menschen beteiligt, denen ich hiermit
herzlich danken möchte:
Uschi Loibner und Herrn Professor Ogilvie in Isny, Sabine Classen in Karlsruhe, Wolf Matthes in Bosen,
Petra Bammes in der Akademie Vulkaneifel, Michael Fuchs in Friesach und Kloster-Neuburg,
Salome in der Reichenhaller Akademie, Susanne Haun in Berlin, Manfred Küchler in Sonthofen, Patrick Devonas in Seeg,
Annette Rupp und Gideon Necker aus Höhr-Grenzhausen.
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